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Juli 2008

Web 2.0 – Begründeter Hype oder alter Wein in neuen Schläuchen?

(Management Summary)
Ein neues Buzzword ist in aller Munde: Web 2.0. Weblogs, Tagging, Ajax, Social Software, Wikis, Podcasts und und und – was genau steckt hinter diesen großen Begriffen? Dieser Artikel führt auf, welche Chancen und Risiken mit der neuen Ausbaustufe des Internets verbunden sind.

Die Kernidee der Web 2.0 Software (oder auch Social Software, wie sie gerne genannt wird) ist im Kern recht einfach: Die Umsetzung klassischer "Mitmach"-Konzepte, mit denen das Web in den Anfangsjahren groß geworden ist. Eben diese Konzepte wurden nicht zuletzt unter dem neuen Stichwort Web 2.0 ausgebaut.

Technologisch betrachtet, ist das, was hinter dem "Überbegriff Web 2.0" steht, nicht neu, sondern nur eine Ansammlung von bestehenden Werkzeugen, die als "Gesamtpaket" einen echten Mehrwert schaffen. Dadurch, dass sowohl die Rechenleistung der Server und Client-Rechner zugenommen hat, aber auch die verfügbare Bandbreite deutlich erhöht wurde, lassen sich nunmehr Webanwendungen konstruieren, die auf Dialog setzen und sich wie eine lokale Softwareanwendung anfühlen.

Ein weiterer Aspekt von Web 2.0 Software ist das Content-Sharing, d.h. der Austausch der Inhalte durch Vernetzung zwischen Weblogs, Podcasts, Bookmark-Seiten, Wikis etc. So können sich - wenn alles richtig läuft - themenbezogene Communities bilden. Die Nutzer dieser Communities sind es, die die Inhalte bereitstellen, Nachrichten publizieren, Links empfehlen und Themen diskutieren. Das Prinzip „Mitmachen“ ist damit das zentrale Erfolgskriterium der Web 2.0–Idee.  


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Frederik Bernard

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Web 2.0 - Alles neu?

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